Chichén Itzá ist eines der neuen sieben Weltwunder und gehört zum UNESCO Kulturerbe – und das absolut zurecht. Es ist eine der größten Ausgrabungsstätten der Maya-Kultur. Seine Blütezeit hatte Chichén Itzá vermutlich zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert und ist vor allem aufgrund seiner unterschiedlichen Architekturarten einzigartig. Herausstechen tut dabei natürlich die große Kukulkan-Pyramide, die mit einigen „special effects“ aufwartet: Stellt man sich zum Beispiel frontal zu den Treppenaufgängen und klatscht laut in die Hände, bekommt man ein Echo zurück, das sich anhört, wie ein typischer Vogelgesang, den man überall auf Yucatan hören kann. Außerdem entsteht während der Tagundnachtgleiche ein Schatten auf dem einen Treppenaufgang, der einer sich herunter schlängelnden Schlange ähnelt.